IVBS-Jahreskongress 2018

 

Der 31. Jahreskongress der IVBS fand am 5. und 6. Mai 2018 im Atrium Hotel in Mainz statt. Hier trafen sich die Mitglieder der IVBS in den vergangenen Jahren bereits mehrfach und sie fühlten sich dort sehr gut aufgehoben und perfekt betreut.

Am Samstag konnten sie aus 5 aktuellen und praxisrelevanten Seminarangeboten auswählen. Am Sonntag lauschte man 9 Vorträgen zu drei Themenkomplexen und anschließend wurde jeweils mit den Referenten diskutiert. In den Pausen und bei der Abendveranstaltung ergaben sich wie immer viele interessante Gespräche unter Kollegen, aus denen man wertvolle Anregungen mit nach Hause nehmen konnte.

Die augenoptische Fachpresse berichtete ausführlich über den IVBS-Jahreskongress 2018. Lesen Sie hier den Bericht in der DOZ 06-2018.

 

Programm

Ein Klick auf das Referentenfoto zeigt Ihnen Infos zur Person!

Samstag,5. Mai 2018
09:00 – 12:00 IVBS-Vorstandssitzung
12:00 - 13:00 Mittagsimbiss für alle Seminarteilnehmer
13:00 - 16:30
Seminare
S 1 Andreas Leiße:
"Praxis der MKH für Neu- und Wiedereinsteiger"


In diesem Seminar wird die Anwendung der MKH betrachtet. Dazu wird die MKH mit Hilfe von praktischen Fällen verschiedener Altersgruppen (Kind, Erwachsener, Presbyoper) dargestellt. Es werden die wichtigsten Aspekte zur Korrektion von binokularen Störungen zusammengefasst. Schwerpunkt ist die Durchführung der MKH.

Im Einzelnen werden folgende Themengebiete behandelt:

• Anamnese: Hinweise und Kennzeichen auf binokulare Störungen
• Funktionsteste: Schnelle Tests zur Unterstützung der Korrektion
• Monokulare Refraktion: Beachtung wichtiger Aspekte für die prismatische Korrektion
• Prismatische Korrektion in Ferne und Nähe: Effektives Auffinden der Prismenstärke, Tipps zur Vorgehensweise und Wahrnehmungen an den MKH-Testen
• Die Verordnung: Möglichkeiten der Verordnung bei binokularen Störungen
• Zentrierung und Glasbestellung bei prismatischen Korrektionen
Etwas notwendige Theorie zum besseren Verständnis der Praxis:
• Abgrenzung und Merkmale von Phorie, Strabismus, Mikrostrabismus, Akkommodations- und Konvergenzstörungen
• Aktueller Stand der MKH, Möglichkeiten und Grenzen der MKH
S 2 Michael Hornig: "Theorie und Praxis der Skiaskopie"

Die Skiaskopie wird in Zeiten moderner Autorefraktometer selten angewendet. Hohe Messgenauigkeit und einfache Bedienung sprechen für Autorefraktometer. Jedoch sind Autorefraktometer nur dazu ge-eignet, objektive Refraktionsbestimmungen durchzuführen. Die Skiaskopie kann deutlich mehr.
Objektive Refraktionsbestimmung mit bester Akkommodationskontrolle, flexibler Einsatz, Beurteilung der optischen Medien, simultane objektive Messungen zur Beurteilung des Refraktionsgleichgewichts sowie des Akkommodationsverhaltens, Beurteilung der Auswirkungen prismatischer Korrektionen auf das Akkommodationsverhalten und mehr.
In dem Seminar werden die Grundlagen der Skiaskopie vorgestellt. In Theorie und Praxis wird eine schnelle und effektive Vorgehensweise demonstriert. Sowohl in der statischen als auch der dynamischen Skiaskopie. Viele praktische Tipps helfen dabei, die Ergebnisse der Messungen zu optimieren und Fehler zu vermeiden.
Sofern vorhanden, sollten eigene Phantomaugen und Skiaskope, sowie Skiaskopierleisten mitgebracht werden. Es können jedoch auch Geräte gestellt werden.
S 3 Jürgen Eichinger:
"Sinnvolle Kombination von MKH und Funktionaloptometrier"


Diese Thematik wurde gewählt, nachdem mein Vortrag zu diesem Thema beim letzten IVBS-Jahreskongress auf breites Interesse stieß.
Sie müssen für dieses Seminar kein Funktionaloptometrist sein! Wir werden in diesem Seminar lebens-echt Antworten auf viele Fragestellungen erarbeiten!
Dazu biete ich Ihnen aus fast 4 Jahrzehnten Erfahrung eine Auswahl: Was kann ein MKH-Experte und Funktionaloptometrist für seinen Klienten bereits ab dem ersten Kontakt anbieten? Was kann er aus der Körperhaltung, dem Gesichtsausdruck, dem Blickverhalten, dem Gang sich erschließen? Was kön-nen wir ihn mit einfachen Mitteln erleben lassen, ihm das „Sich - Einordnen“ ermöglichen – und uns damit spätere unliebsame Überraschungen ersparen? Welche Wünsche bringt der Klient mit, was möchte er verändern, wie entschlossen ist er?
Unsere Klienten sind als Menschen viel mehr als nur Besitzer eines Augenpaares, sie sind eine handeln-de Gesamteinheit mit Gewohnheiten und Wünschen. Sie bringen auch unterschiedliche Bereitschaft zur Veränderung ihrer Gewohnheiten mit sich und besitzen ihre sehr eigenen Toleranz- und Komfortberei-che.
Haben wir mit unserer statisch angewandten MKH den individuellen WF-Korrektionsbedarf für bestmög-liche Verträglichkeit schon herausgefunden? Geht das überhaupt?
Erleichtert diese Vorgehensweise es, einen neuen Bezug zu spontaner Auflösung von Befindlichkeitsstö-rungen, zu verbesserter Identifikation herzustellen?
Sind Ziele damit leichter begreiflich, ja sichtbar zu machen? Wie lässt sich dies im Vorfeld überprüfen, selbst wenn bisher keine Ausbildung zum Funktionaloptometristen erfolgte?
Machen Sie mit, Sie werden es erleben und Sie können am Ende des Seminars selbst die Sinnhaftigkeit beurteilen!
S 4 Prof. Dr. Stefanie Jainta:
"Aktueller Forschungsstand zur binokularen Koordination beim Lesen"


Wenn wir lesen, gleiten unsere Augen nicht in einer kontinuierlichen Bewegung über den Text hinweg, sondern sie „springen“ von Wort zu Wort und fixieren dann für ca. 200 ms (fast) jedes einzelne Wort. Da Menschen zwei Augen haben und beide Augen Bilder der fixierten Worte aufnehmen, muss der Fusionsprozess (mit Vergenzbewegung und sensorischer Bildverschmelzung) dafür sorgen, dass für eine weitere Verarbeitung ein einzelnes Textabbild zur Verfügung gestellt wird.

In einer Reihe von Studien konnten wir zeigen, wie sich z.B. Eigenschaften des Textes auf die motorische Fusion auswirken; auch finden sich im Lesen typische Vergenzfehler von 1-2 Buchstabenbreiten (abhängig von der individuellen Heterophorie), die aber Dank sensorischer Fusion nicht zu Doppelbildern führen. Zudem konnten wir eindeutige binokulare Vorteile im Lesen zeigen, die insbesondere die Wortidentifikation erleichtern und nicht über simple binokulare Summationsprozesse (z.B. im Kontrast der Signale) erklärt werden können.

Unsere Beobachtungen legen den Schluss nahe, dass die Effizienz einer alltäglichen Aufgabe deut-lich von der Güte beidäugiger Information profitiert. Im Rahmen des Seminars werden aktuelle technische Möglichkeiten der binokularen Augenbewegungsmessung ausführlich dargestellt und ausgewählte Studienergebnisse diskutiert.
S 5 Prof. Ralph Krüger:
"MKH für Fortgeschrittene: Stereopsisteste und Nahteste"


Erst die Anwendung der Stereopsis- und der Nahteste ergibt in vielen Fällen ein vollständiges Bild der binokularen Situation eines Klienten. Allerdings erscheinen diese Teile der MKH komplizierter und es soll auch einige Fallstricke dabei geben.

In diesem Seminar werden die theoretischen Hintergründe sowie die zugehörigen Teste erläutert. Aus dem erlangten Verständnis ergeben sich sinnvolle Hinweise zur Vermeidung von Fehlkorrektionen.
17:00 - 19:00 Generalversammlung (nur für Mitglieder der IVBS)

Gastreferent: Dr. jur. Jan Wetzel
Vortrag und Diskussion zum Thema "Einsatz diagnostischer Medikamente durch Augenoptiker und Optometristen"
19:30 Busfahrt zur Abendveranstaltung im Landgasthof Kirschgarten in Wackernheim
Sonntag,6. Mai 2018
09:00 - 16:15
Vorträge
09:00 - 09:20 Begrüßung und Rückblick auf 30 Jahre IVBV/IVBS
Georg Stollenwerk, M.Sc.
Präsident der IVBS
09:20 - 09:30 Grußwort
Thomas Truckenbrod
Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen
09:30 - 11:15
Vortragsblock IModeration: Georg Stollenwerk, M.Sc.
09:30 – 10:00 Prof. Ralph Krüger:
"Von Graefe bis Haase – von der dissoziierten zur assoziierten Heterophorie"


Abstrakt folgt
10:00 – 10:30 Carolin Truckenbrod, M.Sc.:
"Brückner, Hirschberg & Co: Grundlegende Binokulartests einfach erklärt"


Binokulartests gehören zur Funktionsprüfung der Augen im Screening. Leider geraten die schnellen und einfachen Tests häufig in Vergessenheit, aufgrund der zunehmenden Technisierung des Refraktionsraums. Doch besonders bei der Strabismusfrüherkennung von Kleinkindern spielen sie eine wichtige Rolle. Ein Risiko für Amblyopien kann in Sekunden ermittelt werden und so rechtzeitig eine Behandlung begonnen werden.

Im Vortrag wird praxisnah anhand vieler Bilder die Anwendung von Binokulartests im Screening erklärt. Da keine aufwendige Technik notwendig ist, können die Tests nach dem Vortrag direkt in der eigenen Praxis umgesetzt werden.
10:30 – 11:00 Jonas Granse, M.Sc.:
"Schielwinkelbestimmung mittels Videookulographie – Eine Alternative?"


Die Amblyopie ist die Hauptursache für eine visuelle Beeinträchtigung während der ersten 45 Lebensjahre. Ein Hauptgrund für eine Amblyopie ist der Strabismus. Gerade in jungen Jahren, während der sensiblen Phase, ist es wichtig diesen Zustand zu erkennen und schnellstmöglich zu behandeln.
Dank des technischen Fortschritts kann der Schielwinkel, neben den klassischen Methoden, auch mit neueren Methoden bestimmt werden.

Um zu testen, ob klassische und neue Methoden vergleichbare Ergebnisse liefern, wurde ein Methodenvergleich zwischen dem alternierenden Prismen-Covertest und dem Videookulographen „GazeLab“ der Firma bcnInnova im Klinikbetrieb an der HELIOS Klinik Berlin-Buch durchgeführt.
In diesem Vortrag sollen, neben der Vorstellung des Videookulographen, auch die Ergebnisse des Methodenvergleichs präsentiert werden. Die ermittelten Ergebnisse werden anhand von verschiedenen Studien aus dem Bereich der Strabologie bewertet und eingeordnet.
11:00 – 11:15 Diskussionsrunde zu den vorangegangenen drei Vorträgen
11:15 – 11:45 Industrieausstellung/Kaffeepause
11:45 - 13:30
Vortragsblock IIModeration: Jürgen Eichinger
11:45 – 12:15 Alexandra Römer:
"Sehen im Sport - Das Auge spielt mit!"


Im Sport ist die schnelle und genaue Erfassung von Spielsituationen sehr wichtig.

Defizite können zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit führen, wie z.B. schlechter Konzentration oder verlangsamten/falschen Reaktionen bzw. Entscheidungen.

Besonders im Bereich der Ballsportarten führt eine ungenaue Entfernungseinschätzung oft zu Fehlpässen und somit zu Misserfolgen. Dann kann ein Visualtraining optimal zur Steigerung der binokularen Sehfunktionen im Sport eingesetzt werden.
In diesem Vortrag wird das Grundmodell der visuellen Wahrnehmung nach Skeffington im Sportbereich erklärt. Trainingsschwerpunkte und Übungen zur Binokularität im Sport werden theoretisch und praktisch vorgestellt.
12:15 – 12:45 Dr. Jan Skerswetat:
"Der binokulare Wettstreit: Eine Übersicht zum Stand der Forschung"


Normales Binokularsehen kann gelingen, wenn zwei gleiche oder zumindest sehr ähnliche, monokulare Seheindrücke zu einem kohärenten, binokularen Seheindruck fusioniert werden. Signifikant unterschiedliche Sehreize beider Augen können allerdings zum sogenannten binokularen Wettstreit führen.

Angenommen es werden horizontal ausgerichtete Streifenpaare dem linken und gleichzeitig vertikal ausgerichtete Streifenpaare dem rechten Auge präsentiert, so kann es zum Wechsel der Wahrnehmung kommen. Hier ein mögliches Szenario: währenddessen das horizontale Streifenpaar exklusiv gesehen wird, kommt es gleichzeitig zur kompletten Hemmung des vertikalen Streifenpaares. Dieser Exklusivi-täts-Hemmungs-Zustand wechselt darauffolgend fortwährend, in zufälliger Abfolge. Gemischte Seheindrücke beider Streifenpaare sind ebenfalls wahrnehmbar.

Dieser Vortrag blickt auf die Meilensteine der binokularen Wettstreitforschung zurück, gibt Auskunft über den gegenwärtigen Stand der Forschung, sowie Einblicke in klinische Anwendungsgebiete dieses faszinierenden Sehphänomens.
12:45 – 13:15
Elke Brandt und Stefanie Rose:
"Der besondere Praxisfall"


Ein (Kinder-) Leben wäre ganz anders verlaufen.......,
wenn nicht ein Kinderorthopäde des Annastifts Hannover, empfohlen hätte, eine vollständige binokulare Augenglasbestimmung durchführen zu lassen.

Als sich Kevin, damals 8 Jahre alt, im Mai 2012 vorstellte, hatte er eine Kopfschiefhaltung und viele andere Auffälligkeiten. Er nahm nicht am Sportunterricht teil, konnte eine Treppe nicht hinauf oder hinunter laufen, ohne sich am Treppengeländer fest zu halten. Er war schüchtern und unsicher, seine schulischen Leistungen katastrophal und er sollte auf die Förderschule wechseln.

Kevin wurde daraufhin mit einer geeigneten prismatischen Brille versorgt und fortan begann ein ganz neuer freudiger Lebensabschnitt für den Jungen: Er wurde sehr viel selbstsicherer, die Eltern sagten sie hätten jetzt ein „anderes Kind“ bekommen.
Heute besucht Kevin die 8. Klasse einer Oberschule und hat wieder Spaß am Leben und Lernen.
13:15 – 13:30



Diskussionsrunde zu den vorangegangenen drei Vorträgen
13:30 – 14:30 Industrieausstellung/Mittagsimbiss
14:30 - 16:15
Vortragsblock IIIModeration: Prof. Ralph Krüger


14:30 – 15:00 Dr. rer. nat. Stephan Reiß:
"Aspekte des Binokularsehens bei der Korrektion von Anisometropien mit Einstärkenbrillen"


Die Korrektion von Anisometropien mittels einer Sehhilfe kann das Binokularsehen auf unterschiedliche Weise beeinträchtigen. Dabei ist das Maß der Beeinträchtigung von der Stärke der ungleichen Fern-punktrefraktion beider Augen abhängig. Relevant sind hier anisometropische Differenzen größer 1,0 dpt. Diese kommen nach Trotter [1] bei ca. 9,0% aller Fernpunktrefraktionsdifferenzen vor. In der augenoptischen Praxis treten demzufolge Störungen des Binokularsehens aufgrund einer Anisometropie nur selten auf, was die Sensibilität für derartige Problemfälle schwinden lässt. Es ist daher wichtig sich wiederholend mit dieser Problematik auseinanderzusetzen, um im Falle einer relevanten Anisometropie mögliche Auswirkungen auf das beidäugige Sehen zu erkennen und entsprechende Lösungsansätze verfolgen zu können.

An einem Beispiel aus der Praxis sollen die verschiedenen Auswirkungen einer korrigierten Anisometropie auf das binokulare Sehen erklärt werden. Dabei werden Lösungsstrategien aufgezeigt, die es ermöglichen, den gewünschten Sehkomfort für den Brillenträger zu gewährleisten.

[1] Trotter J. Refraktionsbestimmung und Gläserauswahl bei Anisometropie. Sonderdruck der WVA. 1967;17:87-95
15:99 – 15:30 Beate Göpel:
"Praxistipps zur Ermittlung der geeigneten Brillenkorrektion bei prismatischen Verordnungen"


Am Ende der Brillenglasbestimmung ist ein prismatischer Wert ermittelt - und nun?

Auf der Grundlage von über 25 Jahren Erfahrung mit prismatischen Brillenkorrektionen im eigenen Augenoptikbetrieb werden Praktikern konkrete Tipps vermittelt. Insbesondere sollen Besonderheiten bei schwierigen Korrektionen aufgezeigt und analysiert werden, wie z.B. bei Fällen mit alternierendem Sehen oder bei Amblyopie. Die Zuhörer bekommen einen Einblick, welche Details für eine geeignete Korrektion bei der Umsetzung von prismatischen Verordnungen zu bedenken sind, um eine letztlich hilfreiche Versorgung zu realisieren.

Auch auf technische Details bezüglich der Zentrierung prismatischer Brillengläser im Einstärken- und Mehrstärkenbereich wird eingegangen.
15:30 – 16:00Dipl.-Ing. Lars Mendel:
"Einfluss der Flächengestaltung auf die Verträglichkeit von Brillengläsern"


Thema des Vortrages sind verschiedene Einflussfaktoren auf die Abbildungseigenschaften von Brillengläsern, insbesondere mit prismatischer Korrektion.

Ist Dezentration zur Primenerzeugung zulässig?

Welches Brillenglasdesign soll ich meinem Kunden empfehlen?

Kann die prismatische Korrektion voll umgesetzt werden?

Was gilt es bei der Materialauswahl zu beachten?

Diese und weitere Fragen sollen beantwortet werden und ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass durch gewissenhafte Vorarbeit unverträgliche Brillen mit prismatischer Korrektion und damit unzufriedene Kunden vermieden werden können.
16:00 – 16:15 Diskussionsrunde zu den vorangegangenen drei Vorträgen
16:15 Schlusswort